Unsere ersten Tage in Mexico

Die ersten Tage nach unsere Ankunft in Mexico waren geprägt von wenig Schlaf, einem um 5 Uhr morgends bellenden Hund und einen Turbogebläse, das eine Heizung darstellen soll. Entgegen aller Vermutung möchten wir aber richtig stellen, dass „wenig Schlaf“ nicht auf unser ausgiebiges Fortgehverhalten zurückzuführen ist, sondern auf 8 Stunden Zeitverschiebung und zusätzlichen Störfaktoren (Hund, Turbine)

Beginnen wir aber von vorne: Wir beide wohnen gemeinsam bei einer Familie – Familie Cantañon. Insgesamt wohnen wir zu 6 + Hund in einem Haus. Susana und Claudio sind die Eltern, ihren Sohn Claudio – der aber liebevoll Claudini genannt wird, einer Taiwanesin Tiffany, die hier bei Familie Cantañon ist und dem Hund Mancha. Anna und ich haben allerdings bereits Wetten abgeschlossen, wielange Mancha noch unter uns weilen wird – siehe Fotos.
Claudio und Susana haben auch noch eine Tochter, Ana, die ist aber für ein Jahr in Paris als Austauschschülerin.

Wir wohnen in einem schönen Haus im Norden von Juárez. Juárez ist, wie wir bereits zuhause öfter erwähnten, eine relativ gefährliche Stadt. Wir wohnen in einer abgesicherten Gegend; das bedeutet, in unserem „Dorf“ sind ca. 25 Häuser. In dieses „Dorf“ gelangt man nur durch ein abgesichertes Tor, welches 24 h von einem Aufseher bewacht wird.
Alleine dürfen (sollen) wir nicht recht weit – wir brauchen (fast) überall Mexikaner, wenn wir irgendetwas machen wollen. Dies hört sich vielleicht schlimm an – aber ist es nicht – es ist einfach Gewöhnungssache. Außerdem hätten wir sowieso nicht die Möglichkeit, da es hier so gut wie keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Es gibt zwar Busse, die aussehen wie aus alten amerikanischen Filmen, aber es gibt keinen Busplan dh. die Busse fahren irgendwo und bleiben irgendwo stehen.
Einen Weg, den wir alleine bestreiten können, haben wir schon entdeckt – zu Superette (ein mexikanischer Supermarkt), wo wir vor unser „Cerveza“ sorgen. Die Verkäufer dort wissen schon, dass sie mit uns nicht reden brauche, weil wir nicht sehr viel – um nicht zu sagen nichts – verstehen, allerdings kennen sie uns schon und wissen, was wir wollen –
C E R V E Z A.

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In den ersten Tagen in Mexico haben wir nicht sehr viel gemacht und erlebt; wir waren am Nachmittag todmüde und am Morgen um 5 Uhr hellwach. Freunde der Familie hätten uns am Abend zwar mitgenommen Ciudad Juárez zu erkunden aber wir bevorzugten unser Bett ;-) Wir sind aber stolz berichten zu können, dass wir es einmal geschafft haben bis 10 Uhr aufzubleiben und ins Kino zu gehen. Heute waren wir zu Mittag (15 Uhr) in einem Restaurant namens Barrigas, in das uns Claudio („Gastpapa“) eingeladen hat. Das Essen was total lecker und total scharf, wie übrigens alles hier. Wir haben den Wasserverbrauch in unsrem Haus schon extrem angehoben, da wir zum Essen immer sehr sehr viel trinken müssen ;-)

So…morgen beginnt die Uni, wo wir dann sicher einiges zu tun haben werden. Vamos a ver…

Die Reise in die Ferne
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