Unsere ersten „Fortgeherlebnisse“

Nach eineinhalb Wochen Aufenthalt in Juárez haben wir es endlich mal geschafft, die Stadt bei Nacht zu erkunden. Am Freitagabend gingen wir mit unserem „Gastbruder“ Claudini, Tiffany (die Taiwanerin, die auch im Haus wohnt) und Claudini’s Freunden in eine Bar/Diskothek. Leider mussten wir bereits beim Eingang feststellen, dass man als Mädel in México hochhackige Schuhe „benötigt“ – wir beide waren so ziemlich die einzigen weiblichen Wesen in diesem Club, die Schuhe unter 8 cm Absatz anhatten. Trotz unseres Fehlgriffs bei den Schuhen war es ein sehr lustiger Abend. Da es bereits um 1 Uhr kein Bier mehr gab, mussten wir weiterziehen. Wir fuhren zu einer Geburtstagsparty von einem Freund von Claudini. Dort gab es allerdings leider auch kein Bier mehr und so mussten wir wohl oder besser gesagt übel auf das mexikanische Nationalgetränk umsteigen – Tequila. Beim Tequilatrinken mussten wir feststellen, dass dieses Getränk leider auch in México nicht besser schmeckt als in Österreich ;-). Aus diesem Grund blieb es bei einem winizigen Gläschen.
Mit grauenhaftschmeckendem Tequila war’s aber nicht genug – ein anderes Getränk in México ist Whisky aufgespritzt mit Sodawassen – I G I T T – so etwas grauenhaftes kann sich wirklich keiner vorstellen, deshalb haben wir Claudini bestens mit unserem Getränk versorgt - als er nicht hinsah.
Trotz einiger „Trinkprobleme“ schafften wir es, bis 4 Uhr morgens durchzuhalten – und dann wurde geschlafen.

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Anna mit Claudio und Tiffany (den Turteltaeubchen)

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Wir mit Dado und bald-Freundin Nancy (Uni-Kollegin)

Am Samstag wachten wachten wir leider schon um 8 Uhr auf. Der ganze Tag war geprägt von Gähnen ;-) Dies hinderte uns allerdings nicht, am Samstagabend eine weitere Bar in Juárez zu erkunden. Diesmal gingen wir es aber etwas gemütlicher an. Wir beide und vier Uni-Kolleginnen gingen in eine spanische Bar, aßen Tapas und tranken Sangria. Aufgrund unserer Müdigkeit wurde unser Abend um 0:30 Uhr beendet.

Am Sonntag schafften wir es mal Kleinigkeiten für die Uni zu erledigen. Leider hat sich herausgestellt, dass unser Auslandssemester kein Urlaub wird, sondern doch eher Arbeit. Aber wir werden sehen…
Am Abend kamen dann Claudini’s Freunde zu besuch – somit wurde aus unserm Plan früh schlafen zu gehen auch wieder nichts. Wir grillten (und das mitten im Jänner – obwohl wir hier in México sind, ist es auch in Jännernächten eher kalt), tranken Bier und saßen gemütlich beisammen. Wir stellten fest, dass Mexikaner sehr musikalisch sind – sie singen und spielen Gitarre für ihr Leben gerne.
Außerdem lernten wir, dass Dosenbier in México etwas größer ist; nicht wie bei uns 0,5 Liter sondern 0, 75 Liter.

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Pedro, Tiffany und Anna

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Chrisitane und Adrian

So...was lernten wir aus diesem Wochenende? Also, unser nächster Plan ist es, Schuhe kaufen zu gehen!!! Weiters haben wir am Montag feststellen müssen, dass es nicht wirklich ratsam ist am Sonntagabend zu feiern, wenn am Montag um 7:30 Uhr die Uni beginnt...werden wir aus unseren Fehlern lernen???

Die Reise in die Ferne
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