Mexico City – diese Stadt ist eine Reise wert
Wenn man schon mal für 5 Monate in Mexico ist, muss man doch zumindest die Hauptstadt einmal gesehen haben, oder? Für uns war es immer klar, eine Reise nach Mexico City zu machen. Doch als unsere Pläne immer genauer wurden und wir sie unseren Freunden hier erzählten, wurden uns immer grauenhafte Dinge über diese Stadt erzählt: ziemlich alle waren der Meinung, dass es für zwei Mädels viel zu gefährlich ist, diese Stadt zu bereisen. Uns wurde versichert, dass wir sowieso ausgeraubt werden, oder sogar gekidnappt – Mexico City ist bekannt für Express Kidnapping dh. Touristen steigen in ein Taxi, das Taxi bringt sie an irgendeinen Ort, sie werden ausgeraubt und irgendwo dann wieder aus dem Taxi geschmissen.
Dennoch beschlossen wir nach langem hin und her uns auf diese „gewagte“ Reise einzulassen – und wir können nur eins sagen: wir bereuen es nicht im geringsten – diese Stadt ist einfach traumhaft.

links: Wir im Castillo de Chapultepec mit der Kulisse von Mexico City hinter uns
rechts: Turibus und die brühmten VW-Käfer Taxis...
Am Freitag um 5 Uhr morgens gings dann schließlich los zum Flughafen. Hier in Mexico sind bekanntlich die Distanzen ein bisschen größer – man muss schon 2 ½ Flugstunden in kauf nehmen, wenn man sich eine der weltgrößten Metropolen ansehen will.
In Mexico D.F. angekommen, mussten wir sehr bald feststellen, dass auch für die Mexikaner ein „bisschen“ weiter südlich von Juárez das Wort P Ü N K T L I C H K E I T ein Fremdwort ist. Ein Freund, mit dem wir zu unseren Anfangszeiten hier in Juárez häufig unterwegs waren, Pedro, sollte uns eigentlich pünktlichst abholen. Nach einigen Telefongesprächen wurden wir schließlich mit fast zwei Stunden Verspätung und einem Bärenhunger von Pedro – kurz Pety genannt (das spanische rollende R ist uns auch nach fast 3 Monaten Mexiko noch immer ein Dorn im Auge bzw. verursacht es noch immer einen Knoten in der Zunge) und Cafeiro abgeholt und gleich darauf gings los mit einer Sightseeingtour.

links: Da hatten einige Leute dieselbe Idee wie wir...
rechts: Leider schützte uns die Sonnenbrille nicht vor diversen Sonnenbränden...
Wir besichtigten Down-Town, Zócalo, …Wir mussten sofort feststellen, dass Mexico City eine andere Welt im Vergleich zu Juárez ist: es war das erste mal, dass wir hier in Mexico so etwas wie grüne Wiese und blühende Bäume sahen – wir „Wüstenmenschen“ sind ja das fast nicht mehr gewohnt *g*
Anschließend gings ab ins Hotel, wo wir uns dann ein(ige) Bierchen genehmigten.
Am späten Abend kamen dann noch ganz überraschend vier weitere Freunde aus Juárez – Mexikaner sind wirklich sehr spontan: sie beschlossen erst am Freitagnachmittag uns nach Mexico City zu folgen und flogen um 6 Uhr ab Richtung Süden. Natürlich wurde die Ankunft unserer „amigos“ gebührend gefeiert und sofort das Nachtleben von Mexico City erkundet.
Samstagvormittag war somit geprägt von langem Schlafen, „fadschauenden“ Gesichtern, schlechtem Magen und leichten Kopfschmerzen. Am späten Vormittag schafften wir es aber doch unsere Sightseeingtour fortzusetzen. An diesem Tag sollte „Sixflags“ auf dem Programm stehen – für alle die nicht so abenteuerlustig sind, Sixflags ist ein riesengroßer Vergnügungspark mit furchtbaren Achterbahnen und sonstigen schreckhaften „Sachen“. Nach einigen Fahrten mit diversen Achterbahnen widmeten wir uns den Spielangeboten. Bei einem sind wir dann schließlich hängengeblieben - und das ging so: Pro 2 Becher gekaufter Corona durfte man einen überdimensinalen Fußball 3 mal in ein Tor schießen. Traf man dieses auch 3 mal bekam man eine tolle Plastik-Coronaflasche in die sich die ganze Mannschaft auf Anhieb verliebte. Also spielten wir so lange - und kauften uns so lange Bier - bis jeder ein solches Schmuckstück besaß.

links: Wir spielten solange bis jeder eine Plastik-Corona-Flasche gewann.
rechts: Vereint am Zócalo
Am Sonntag, war wieder eine Stadtbesichtigung angesagt. Wir besichtigten ein wunderschönes „Schlösschen“ von dem wir einen hervorragenden Ausblick auf die riesige Stadt hatten. Außerdem fand an diesem Tag noch en bedeutendes Fußballspiel in Mexico City statt – und da wir ja mit sechs Burschen unterwegs waren, war das für uns natürlich ein Pflichttermin. Zu diesem Spiel können wir nur eins sagen, es war einfach ein WAHNSINN – so was muss man mal gesehen haben. Wir waren im zweitgrößten Stadion der Welt (Azteca); mehr als 110.000 Leute waren bei diesem Spiel – die Stimmung war einfach gigantisch. Da unsere Mannschaft – wir wurden zu mexikanischen Fussballfans, obwohl wir uns eigentlich gar nicht auskennen – auch noch gewonnen hat, kann sich ja jeder selbst vorstellen was auf dem Programm stand um den Abend würdig ausklingen zu lassen - nämlich schlafen.

links: Wir mit 109.992 anderen Leuten.... *gg*
rechts: Auch hier musste ein Gruppenfoto her.
Tja und schnell ist die Zeit vergangen und schon war unser letzter Tag in Mexico City. Wir beide wollten nicht den Vormittag verschlafen und setzten uns in den „Turibus“ – dies ist ein Bus, der Touristen quer durch die Stadt fährt. Mittags schafften es auch die chicos sich aus dem Bett zu erheben und wir starteten alle gemeinsam eine erneute Tour durch die Stadt. Tja und am späten Nachmittag gings für die vier Burschen aus Juárez bereits schon wieder ab in die Heimat und auch wir fuhren erschöpft und todmüde zum Flughafen.
Am Flughafen erlebten wir noch eine Überraschung – wir hörten wie jemand neben uns richtiges Österreichisch spricht. Nach kurzem Zögern, wagten wir es schließlich den unbekannten Österreicher anzusprechen...und wir mussten feststellen wie klein doch die Welt ist. Dieser Österreicher ist ein Manager der BRP Rotax, die hier in Juárez ein neues Werk errichtet. Er ist ebenfalls aus Oberösterreich und in Kontakt mit Professoren der FH-Steyr – tja Zufällle solls geben im Leben.
Stunden später waren wir bereits wieder in der guten alten Heimat Juárez und wurden von unserem „neuen Freund aus Österreich (!!!!!!)“ wieder nachhause gebracht – Visitenkarten wurden ausgetauscht, und wir beschlossen in Kontakt zu bleiben, Networking will eben gelernt sein *g* - werden wir sehen wie das weitergeht…
Tja, das war unser Reise nach Mexico City – einfach wunderschön und sehenswert. Wir wurden nicht ausgeraubt, nicht gekidnappt und sind wieder lebend in die gute alte Heimat zurückgekehrt – surprise, surprise.
Dennoch beschlossen wir nach langem hin und her uns auf diese „gewagte“ Reise einzulassen – und wir können nur eins sagen: wir bereuen es nicht im geringsten – diese Stadt ist einfach traumhaft.

links: Wir im Castillo de Chapultepec mit der Kulisse von Mexico City hinter uns
rechts: Turibus und die brühmten VW-Käfer Taxis...
Am Freitag um 5 Uhr morgens gings dann schließlich los zum Flughafen. Hier in Mexico sind bekanntlich die Distanzen ein bisschen größer – man muss schon 2 ½ Flugstunden in kauf nehmen, wenn man sich eine der weltgrößten Metropolen ansehen will.
In Mexico D.F. angekommen, mussten wir sehr bald feststellen, dass auch für die Mexikaner ein „bisschen“ weiter südlich von Juárez das Wort P Ü N K T L I C H K E I T ein Fremdwort ist. Ein Freund, mit dem wir zu unseren Anfangszeiten hier in Juárez häufig unterwegs waren, Pedro, sollte uns eigentlich pünktlichst abholen. Nach einigen Telefongesprächen wurden wir schließlich mit fast zwei Stunden Verspätung und einem Bärenhunger von Pedro – kurz Pety genannt (das spanische rollende R ist uns auch nach fast 3 Monaten Mexiko noch immer ein Dorn im Auge bzw. verursacht es noch immer einen Knoten in der Zunge) und Cafeiro abgeholt und gleich darauf gings los mit einer Sightseeingtour.

links: Da hatten einige Leute dieselbe Idee wie wir...
rechts: Leider schützte uns die Sonnenbrille nicht vor diversen Sonnenbränden...
Wir besichtigten Down-Town, Zócalo, …Wir mussten sofort feststellen, dass Mexico City eine andere Welt im Vergleich zu Juárez ist: es war das erste mal, dass wir hier in Mexico so etwas wie grüne Wiese und blühende Bäume sahen – wir „Wüstenmenschen“ sind ja das fast nicht mehr gewohnt *g*
Anschließend gings ab ins Hotel, wo wir uns dann ein(ige) Bierchen genehmigten.
Am späten Abend kamen dann noch ganz überraschend vier weitere Freunde aus Juárez – Mexikaner sind wirklich sehr spontan: sie beschlossen erst am Freitagnachmittag uns nach Mexico City zu folgen und flogen um 6 Uhr ab Richtung Süden. Natürlich wurde die Ankunft unserer „amigos“ gebührend gefeiert und sofort das Nachtleben von Mexico City erkundet.
Samstagvormittag war somit geprägt von langem Schlafen, „fadschauenden“ Gesichtern, schlechtem Magen und leichten Kopfschmerzen. Am späten Vormittag schafften wir es aber doch unsere Sightseeingtour fortzusetzen. An diesem Tag sollte „Sixflags“ auf dem Programm stehen – für alle die nicht so abenteuerlustig sind, Sixflags ist ein riesengroßer Vergnügungspark mit furchtbaren Achterbahnen und sonstigen schreckhaften „Sachen“. Nach einigen Fahrten mit diversen Achterbahnen widmeten wir uns den Spielangeboten. Bei einem sind wir dann schließlich hängengeblieben - und das ging so: Pro 2 Becher gekaufter Corona durfte man einen überdimensinalen Fußball 3 mal in ein Tor schießen. Traf man dieses auch 3 mal bekam man eine tolle Plastik-Coronaflasche in die sich die ganze Mannschaft auf Anhieb verliebte. Also spielten wir so lange - und kauften uns so lange Bier - bis jeder ein solches Schmuckstück besaß.

links: Wir spielten solange bis jeder eine Plastik-Corona-Flasche gewann.
rechts: Vereint am Zócalo
Am Sonntag, war wieder eine Stadtbesichtigung angesagt. Wir besichtigten ein wunderschönes „Schlösschen“ von dem wir einen hervorragenden Ausblick auf die riesige Stadt hatten. Außerdem fand an diesem Tag noch en bedeutendes Fußballspiel in Mexico City statt – und da wir ja mit sechs Burschen unterwegs waren, war das für uns natürlich ein Pflichttermin. Zu diesem Spiel können wir nur eins sagen, es war einfach ein WAHNSINN – so was muss man mal gesehen haben. Wir waren im zweitgrößten Stadion der Welt (Azteca); mehr als 110.000 Leute waren bei diesem Spiel – die Stimmung war einfach gigantisch. Da unsere Mannschaft – wir wurden zu mexikanischen Fussballfans, obwohl wir uns eigentlich gar nicht auskennen – auch noch gewonnen hat, kann sich ja jeder selbst vorstellen was auf dem Programm stand um den Abend würdig ausklingen zu lassen - nämlich schlafen.

links: Wir mit 109.992 anderen Leuten.... *gg*
rechts: Auch hier musste ein Gruppenfoto her.
Tja und schnell ist die Zeit vergangen und schon war unser letzter Tag in Mexico City. Wir beide wollten nicht den Vormittag verschlafen und setzten uns in den „Turibus“ – dies ist ein Bus, der Touristen quer durch die Stadt fährt. Mittags schafften es auch die chicos sich aus dem Bett zu erheben und wir starteten alle gemeinsam eine erneute Tour durch die Stadt. Tja und am späten Nachmittag gings für die vier Burschen aus Juárez bereits schon wieder ab in die Heimat und auch wir fuhren erschöpft und todmüde zum Flughafen.
Am Flughafen erlebten wir noch eine Überraschung – wir hörten wie jemand neben uns richtiges Österreichisch spricht. Nach kurzem Zögern, wagten wir es schließlich den unbekannten Österreicher anzusprechen...und wir mussten feststellen wie klein doch die Welt ist. Dieser Österreicher ist ein Manager der BRP Rotax, die hier in Juárez ein neues Werk errichtet. Er ist ebenfalls aus Oberösterreich und in Kontakt mit Professoren der FH-Steyr – tja Zufällle solls geben im Leben.
Stunden später waren wir bereits wieder in der guten alten Heimat Juárez und wurden von unserem „neuen Freund aus Österreich (!!!!!!)“ wieder nachhause gebracht – Visitenkarten wurden ausgetauscht, und wir beschlossen in Kontakt zu bleiben, Networking will eben gelernt sein *g* - werden wir sehen wie das weitergeht…
Tja, das war unser Reise nach Mexico City – einfach wunderschön und sehenswert. Wir wurden nicht ausgeraubt, nicht gekidnappt und sind wieder lebend in die gute alte Heimat zurückgekehrt – surprise, surprise.
dos-chaoticas - 22. Mär, 13:27

